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Die deutsche Nationalhymne

Die deut­sche Natio­nal­hym­ne besteht aus zwei Stro­phen und wird zur Melo­die des Kai­ser­lie­des von Joseph Haydn gesun­gen.

Die Melo­die der Natio­nal­hym­ne ist beson­de­rer Aus­druck des deut­schen Natio­nal­ge­dan­kens und der patrio­ti­schen Gesin­nung unse­res Vol­kes. Im Ursprung wur­de sie 1796/97 von Joseph Haydn kom­po­niert und Kai­ser Franz II. anläß­lich sei­nes 29. Geburts­ta­ges gewid­met. Kai­ser Franz II. ist der letz­te Kai­ser des Hei­li­gen Römi­schen Rei­ches deut­scher Nati­on. Ein­zel­ne Phra­sen der Melo­die sind jedoch teils wesent­lich älte­ren Ursprungs und sind ande­ren Kom­po­ni­sten ent­lie­hen.

Der Text zur Melo­die unter­lag im Lau­fe der Jahr­hun­der­te dem Wan­del der Zeit und gewann mit der Ent­ste­hung des Gedan­kens der deut­schen Nati­on eine zuneh­mend poli­ti­sche Bedeu­tung.

In der durch Erlaß des Reichs­kanz­lers vom 15. April 2018 nun vor­lie­gen­den, für öffent­li­che Anläs­se ver­bind­li­chen Fas­sung drückt die Melo­die die Fort­set­zung deut­scher Staat­lich­keit und des natio­na­len Emp­fin­dens aus, ver­bun­den mit dem Text, der in der ersten Stro­phe aus Tei­len der Hym­ne der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik besteht und in der zwei­ten Stro­phe den Text der drit­ten, gering­fü­gig geän­der­ten Stro­phe des Lie­des der Deut­schen von August Hein­rich Hoff­mann von Fal­lers­le­ben wie­der­gibt.

Das Vers­maß des Tex­tes der Hym­ne der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik ent­spricht ohne Anpas­sung der Melo­die von Joseph Haydn. Ent­spre­chend dem Selbst­ver­ständ­nis des moder­nen deut­schen Staa­tes drückt das heu­te schnel­le­re Tem­po für Melo­die und Gesang Hal­tung, Ener­gie, Leben­dig­keit und Dyna­mik aus.

 

Erste Stro­phe:

Auf­er­stan­den aus Rui­nen und der Zukunft zuge­wandt,

laß uns Dir zum Guten die­nen, Deutsch­land einig Vater­land.

Glück und Frie­den sei beschie­den, Deutsch­land unserm Vater­land.

Alle Welt sehnt sich nach Frie­den, reicht den Völ­kern Eure Hand.

Alle Welt sehnt sich nach Frie­den, reicht den Völ­kern Eure Hand.

 

Zwei­te Stro­phe:

Einig­keit und Recht und Frei­heit für das deut­sche Vater­land,

danach laßt uns alle leben, brü­der­lich mit Herz und Hand.

Einig­keit und Recht und Frei­heit sind des Glückes Unter­pfand.

Blüh im Glan­ze die­ses Glückes, blü­he deut­sches Vater­land.

Blüh im Glan­ze die­ses Glückes, blü­he deut­sches Vater­land.